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Hundeblog – Anja Grigoleit

Mein Hundeblog

Tipps, Erfahrungen & Wissenswertes – einfach anklicken und lesen

VerhaltenMai 2025

Warum bellt mein Hund ständig? Ursachen & Lösungen

🕑 5 Min

Bellen ist die natürliche Sprache des Hundes – aber wenn es zur Dauergewohnheit wird, steckt immer ein Grund dahinter. Viele Hundebesitzer greifen dann zu Verboten oder lautem Gegenrufen. Das macht es meist schlimmer.

Die häufigsten Auslöser

  • Territoriales Bellen (Postbote, Klingel, vorbeilaufende Menschen)
  • Frustrations- oder Aufmerksamkeitsbellen – der Hund lernt: Bellen bringt Reaktion
  • Angst und Unsicherheit gegenüber Reizen, die er nicht einordnen kann
  • Langeweile oder zu wenig Auslastung

Was wirklich hilft

Der erste Schritt ist immer: verstehen, nicht unterdrücken. Ich arbeite mit meinen Kunden in Lünen und Dortmund daran, den Auslöser zu identifizieren. Dann entwickeln wir gemeinsam eine Strategie – ohne Druck, ohne Strafe, sondern durch das gezielte Nutzen der natürlichen Anlagen des Hundes.

Ein Hund, der weiß, dass er sicher ist und du die Situation im Griff hast, bellt deutlich weniger. Bindung und Vertrauen sind die wirksamsten Mittel.

Mein Tipp für den Alltag

Reagiere nicht auf das Bellen – weder mit Zuwendung noch mit Schimpfen. Warte die Ruhepause ab und belohne Stille. So lernt dein Hund, dass Ruhe sich lohnt.

VerhaltenApr 2025

Hund kann nicht alleine bleiben – was steckt dahinter?

🕑 7 Min

Trennungsangst ist eines der häufigsten Probleme, mit denen Hundebesitzer zu mir kommen. Der Hund jault, zerstört Möbel oder macht seine Notdurft in der Wohnung – aber nur, wenn niemand zuhause ist.

Trennungsangst vs. Trennungsstress

Es gibt einen wichtigen Unterschied: Trennungsangst ist echte Panik, die den Hund in einen Ausnahmezustand versetzt. Trennungsstress ist milder, aber trotzdem belastend. Beide Formen brauchen einen anderen Trainingsansatz.

Typische Anzeichen

  • Jaulen, Bellen oder Heulen nach deinem Weggehen
  • Zerstören von Gegenständen (Türrahmen, Kissen, Schuhe)
  • Unsauberkeit trotz Stubenreinheit
  • Übermäßige Begrüßung bei der Rückkehr
  • Hecheln, Zittern oder Sabbern beim Anziehen der Jacke

Was ich in meinen Hausbesuchen erlebe

In den meisten Fällen hat der Hund nie gelernt, dass Alleinsein sicher ist. Das Training beginnt beim Aufbau von Sicherheit – Schritt für Schritt, in kleinen Zeitintervallen, ohne den Hund zu überfordern.

Was du sofort vermeiden solltest

Lange Abschiedsrituale, die den Hund erst recht aufwühlen. Auch ein dramatisches Wiedersehen verstärkt das Problem. Gelassenheit bei Ein- und Austritt wirkt oft schon deutlich beruhigend.

TrainingApr 2025

Leckerchen ja oder nein? So motiviere ich meinen Hund ohne Futter

🕑 6 Min

Viele glauben: kein Leckerchen, kein Gehorsam. Dabei ist das eines der am weitesten verbreiteten Missverständnisse im Hundetraining. Mein Ansatz sieht das anders – und er funktioniert.

Das Problem mit Futter als einziger Belohnung

Wenn dein Hund nur auf Kommando reagiert, wenn Futter in Sicht ist, hast du keinen verlässlichen Hund – du hast einen gut bezahlten Hund. Der Unterschied wird spürbar, sobald der Reiz draußen größer ist als das Leckerchen in deiner Tasche.

Was Hunde wirklich motiviert

  • Soziale Bestätigung durch dich – echte Beziehung ist stärker als Futter
  • Bewegung und das Ausleben von Instinkten (Suchen, Jagen, Schnüffeln)
  • Spiel als Belohnung nach einer Aufgabe
  • Struktur und Vorhersehbarkeit – Hunde lieben Klarheit

Meine Methode

Ich zeige in meinen Trainings in Lünen und Dortmund, wie du die natürlichen Anlagen deines Hundes nutzt. Ein Border Collie braucht Aufgaben – ein Retriever liebt das Apportieren. Was für deinen Hund wertvoll ist, ist die beste Belohnung.

TrainingMär 2025

Junghund in der Pubertät – was jetzt wirklich hilft

🕑 5 Min

Dein Hund war so brav – und plötzlich hört er auf nichts mehr, rennt einfach weg oder reagiert aggressiv gegenüber anderen Hunden? Herzlich willkommen in der Pubertät. Das ist normal. Und es geht vorbei.

Was im Gehirn passiert

Zwischen dem 6. und 18. Monat durchläuft dein Hund eine hormonelle Umstrukturierung, die sein Verhalten deutlich verändert. Das Frontalhirn – zuständig für Impulskontrolle – ist in dieser Phase unterentwickelt. Erwarte keine Erwachsenenleistung von einem Teenager-Hund.

Häufige Probleme in der Pubertät

  • Ignorieren bekannter Kommandos
  • Weglaufen beim Freilauf
  • Zunehmende Reaktivität gegenüber anderen Hunden
  • Übermäßiges Markieren (bei Rüden)
  • Grundsätzliches Austesten von Grenzen

Was jetzt hilft

Ruhe bewahren und Konsequenz zeigen – ohne Druck. Reduziere den Freilauf vorübergehend, arbeite mit langer Leine. Kurze, klare Trainingseinheiten sind effektiver als lange Einheiten mit Frust auf beiden Seiten.

In meinen Junghundkursen rund um Lünen und Dortmund begleite ich genau diese Phase – mit viel Verständnis für Mensch und Hund.

GesundheitFeb 2025

Stress beim Hund erkennen – diese Signale übersieht man leicht

🕑 6 Min

Gähnen, Wegschauen, sich schütteln – viele Hundebesitzer interpretieren diese Signale als "Müdigkeit" oder "niedliche Angewohnheit". Dabei sind es oft klare Stresssignale, die dein Hund dir sendet.

Beschwichtigungssignale nach Turid Rugaas

Die norwegische Hundetrainerin Turid Rugaas hat über 30 solcher Signale beschrieben. Sie dienen der Kommunikation – der Hund versucht, Konflikte zu vermeiden oder sich selbst zu beruhigen.

Die häufigsten Stresssignale

  • Gähnen in unangemessenen Situationen (kein Anzeichen von Müdigkeit)
  • Wegschauen oder Abwenden des Kopfes
  • Schnüffeln am Boden ohne erkennbaren Grund
  • Sich schütteln (wie nach dem Baden – ohne nass zu sein)
  • Langsam werden oder einfrieren
  • Lecken über die Schnauze

Was du tun kannst

Sobald du diese Signale erkennst, hast du die Möglichkeit, die Situation zu entschärfen – bevor dein Hund in echten Stress gerät. Das Erkennen dieser Sprache ist die Grundlage meiner Verhaltenstherapie in Lünen und Dortmund.

AlltagJan 2025

Gassi gehen ohne Stress – warum der Social Walk so wertvoll ist

🕑 4 Min

Gemeinsam Gassi gehen, ohne dass die Hunde sich direkt begegnen – klingt simpel, ist aber oft der erste echte Schritt zu einem entspannteren Hundealltag. Genau das ist das Konzept hinter meinem GassiTalk.

Was ist ein Social Walk?

Ein Social Walk (oder GassiTalk) ist ein gemeinsamer Spaziergang mit mehreren Hunden und ihren Menschen – aber ohne direkten Hundekontakt. Die Hunde laufen parallel, in sicherem Abstand, und erleben: andere Hunde sind keine Bedrohung.

Für welche Hunde ist das geeignet?

  • Reaktive oder ängstliche Hunde, die in Gruppen überfordert sind
  • Hunde nach Angriffen oder negativen Begegnungen
  • Hunde, die noch an ihrer Leinenführigkeit arbeiten
  • Jede Rasse, jedes Alter

Was der GassiTalk bringt

Nach wenigen gemeinsamen Spaziergängen erleben viele Hundebesitzer, dass ihr Hund deutlich entspannter auf andere Hunde reagiert. Das Vertrauen wächst – beim Hund und beim Menschen. Meinen GassiTalk biete ich regelmäßig im Raum Lünen und Dortmund an.

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